Transportfahrräder

Was ist ein Transportfahrrad?

Die Antwort ist ganz einfach: Es handelt sich dabei um zweirädrige Fahrräder, die neben der Beförderung des Fahrers selbst, auch dem Transport von Lasten dienen. Besonders die gute Übersichtlichkeit der Ladung auf dem Gepäckträger des Vorderrads macht ein Lastenrad sehr effektiv. Auf einem großen Firmengelände ist das Tragen und zu Fuß gehen zu anstrengend und ineffizient. Motorisierte Beförderung ist hingegen oft nicht gestattet oder schlicht zu teuer. Die Flexibilität und die einfache Handhabung des Gütertransports per Fahrrad ist die Lösung.

Professionelle Transportfahrräder

Lastenräder sehen im Grunde wie ganz normale Fahrräder aus. Allerdings besitzt ein Transportfahrrad oft ein Vergleich zum Hinterreifen kleineres Vorderrad. Auf diesem ist ein Gepäckträger angebracht, der Lasten bis zu 50 Kilogramm trägt. Das Transport schwerer Güter gelingt auf dem Vorderrad besser als auf dem Hinterrad. Ein bequemer Sattel und eine leicht gebogene Lenkstange sorgen für eine optimale Ergonomie. Ein stabiler Stahlrohrahmen sorgt für hohe Tragkraft und Robustheit.

Ausstattung

Das typische Transportfahrrad besitzt eine Tragkraft von 50 kg auf dem Vorderrad-Gepäckträger. Die Ladefläche ist ideal bemessen, um sperrige Gegenstände aufzulegen. Zum Abstellen besitzen Lastenräder häufig einen Vorderradständer. Um auch beladene Räder abstellen zu können, werden Transportfahrräder sicher aufgebockt. Ein mittiger Kippständer, der das Fahrrad seitlich abstützt, wie von den meisten Fahrrädern in Privatgebrauch bekannt, wäre angesichts des hohen Schwerpunkts beladener Transportfahrräder ungünstig. Transportfahrräder lassen sich in der Regel in Farbe und Emblemen der jeweiligen Corporate Identity anpassen. Sie sind in vielen Wunschfarben erhältlich und das Firmenlogo lässt sich an prominenter Stelle anbringen.

Mit der Vorderrad-Trommelbremse gelingt es, das Transportrad schnell zum Stehen zu bringen. Eine Ladungssicherung sorgt für unfallfreie Fahrten. Durch den Stahlrahmen wird Stabilität gewährleistet. Rostschutz und mehrschichtige Einbrennlackierung garantieren ebenso Langlebigkeit wie die stoß- und kratzfest Ausführung. Sattel-Schnellverschlüsse passen sich schnell an die jeweilige Körpergröße des Fahrers an. Rutschfeste Pedale reduzieren die Unfallgefahr noch weiter. Erwähnenswert ist auch die relativ große Reifenbreite eines Transportrads.

Einsatzgebiete

Ein Lastenrad erleichtert den Warentransport auf dem firmeneigenen Gelände und auch außerhalb. Wichtig ist, zu berücksichtigen, dass Transportfahrräder im öffentlichen Straßenverkehr selbstverständlich gemäß der Straßenverkehrsordnung ausgestattet sein müssen, was auf dem privaten Firmengelände nicht im selben Maß der Fall sein muss. Sieht der Arbeitgeber eine Verwendung außerhalb des Betriebsgeländes vor, muss er dafür Sorge tragen. Doch auch das private Betriebsgelände ist kein rechtsfreier Raum: Hier gelten u.a. Bestimmungen zur Arbeitssicherheit.

Die inner- und außerbetriebliche Güterbeförderung auf dem Fahrrad wird immer beliebter. Dient das Fahrrad vornehmlich als Beförderungsmittel und weniger dem Gütertransport, spricht man vom Betriebsfahrrad. Dies ähneln ganz normalen Fahrräder, das heißt, dass die Vorder- und Rückreifen dieselbe Größe besitzen. Aufgrund der geringeren Rahmen- und Reifenstärke ist ein solches Fahrrad weniger belastbar. Um größere Lasten zu befördern, sorgt ein Transportrad mit verlängertem Rahmen für mehr Ladekapazität.

Warum ein Transportfahrrad kaufen?

Das Befördern von Gütern auf einem Lastenfahrrrad bedeutet kann eine erhebliche Erleichterung und Zeitersparnis im Arbeitsalltag bedeuten. Nicht zuletzt verursacht der Einsatz von Transportfahrrädern im Vergleich zu motorisierten Transportmitteln relativ geringe Betriebskosten. Da die Fahrräder mit Muskelkraft angetrieben werden, verbrauchen sie keinen Brennstoff. Die einfache Konstruktion minimiert zudem den Wartungsaufwand. Daneben ist auch die Lärmreduzierung hervorzuheben. Gute Gründe, die für den Kauf eines Transportrads sprechen.