Magdeburg Magdeburg, die Hauptstadt des Bundeslandes Sachen-Anhalt, liegt an der mittleren Elbe im Nordosten des nördlichen Harzvorlandes und bildet das Tor zur Leipziger Tieflandbucht. Der große Magdeburger Binnenhafen ist der wirtschaftliche Mittelpunkt der Magdeburger Börde. Durch die Schaffung der Otto-von-Guericke-Universität gehört Magdeburg seit 1993 zu den deutschen Universitätsstädten.Im Zweiten Weltkrieg wurde Magdeburg weitgehend zerstört, wiederhergestellt sind inzwischen der Dom, das Wahrzeichen der Stadt, die romanische Klosterkirche Unser Lieben Frauen und Stiftskirche St. Sebastian aus dem elften und zwölften Jahrhundert. Daneben bietet die historische Altstadt zwischen Dom, Elbufer, Rathaus und Ulrichplatz zahlreiche aufwändig restaurierte Häuser und Kirchen aus der Romanik und der Spätrenaissance. Mit dem Jahrtausendturm, dem höchsten Holzbauwerk der Bundesrepublik, befindet sich auf dem Geländer der ehemaligen Bundesgartenschau und beinhaltet eine viel beachtete Ausstellung über die sechstausendjährige Forschungsgeschichte des Menschen. Die grüne Zitadelle, das letzte architektonische Projekt Friedenreich Hundertwassers, ist eine der jüngeren Sehenswürdigkeiten Magdeburgs. Im Jahr 2005 feierte Magdeburg sein 1.200-jähriges Bestehen und gehört damit zu den ältesten deutschen Städten. Heute leben in Magdeburg knapp 230.000 Menschen Den historischen Höchststand erreichte Magdeburg Ende der 1930er Jahre mit fast 350.000 Einwohnern. Durch Abwanderung und rückläufige Geburtenzahlen hat Magdeburg seit 1989 etwa 60.000 Einwohner verloren; dieser Abwärtstrend ist aber inzwischen gestoppt.
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