Autor: Richard Bachmann | verfasst am 2010-03-29 | 74 mal gelesen
Die Schweiz kommt nicht mehr aus dem Gerede. Erst wider den Moscheen. Jetzt wieder Helferlein deutscher Steuersünder. Dabei bietet die Schweiz weit mehr als nur Banken und Berge, über die es sich lohnt zu blicken.
Die Schweiz ist kleiner als die Niederlanden. Landschaftlich ist sie indes ein großer Hit. Berge wohin das Auge blickt. Mit Seen in allen Farben. Von tiefblau bis kräftig türkis. Mit einem Klima im Jura und Mittelland sowie den Voralpen und Alpen, das die Alpenrepublik besonders an der Alpensüdseite an das Mittelmeer rückt.
Für Urlauber also ein kleines Paradies. Und das direkt vor unserer Haustür. Hier findet jeder etwas. Und auch überraschender Weise für den nicht so großen Geldbeutel, wenn man die Angebote einmal genauer studiert und mit Gegenden in Österreich und Südtirol vergleicht. Jahrhunderte alte Städte mit reizvollen Stadtzentren, Romantik pur in einer Berghütte und leben wie die Sennerin vom Königssee, aber auch Aktivurlaub mit Wandern, Skifahren oder Segeln in der Luft oder auf den Seen. Nur der Strandurlaub mit Wellenschlagen fehlt.
Der klassische Urlauber kommt heute in den Wintermonaten und hat seine Skiausrüstung dabei. 55 Viertausender laden dazu ja auch geradezu ein. Das Matterhorn will einfach gesehen sein. Und drum herum bieten die Wintersportzentren Platz und Angebote für Ski und Snowboarden, Rodeln und seit ein paar Jahren auch Schneeschuhwandern. Auf den Spuren des Jeti – doch diesmal im Walis. Die Orte sind perfekt mit Postbus oder Schienenverkehr auf malerischen Strecken unabhängig vom Auto miteinander verbunden.
Die Sommermonate rufen laut nach Sporturlaubern. Denn die Sommerzeit reißt für viele Hoteliers und Ferienregion regelmäßig ein Loch in die Kasse. Dabei glänzt auch dann die Schweiz als lohnendes Ausflugsziel. Wassersportler sind im Land der Berge auf ca. 1500 Seen sehr gern gesehen. Rafting, Kajak, Surfen oder Wasserski laden zum Erlebnisurlaub ein. Und mit dem milden Klima im Tessin auf der Alpensüdseite fühlt man sich im Schatten von Oliven- und Feigenhainen wie am Mittelmeer.