Modetrends und Tradition bei Ringkissen und Trauringen
Autor: Torsten Paul | verfasst am 2010-01-23 | 71 mal gelesen
Modetrends gibt es überall, auch hinsichtlich der Brautmode und sogar auch für Trauringe und Ringkissen. Insbesondere wenn eine Braut ihr Brautkleid in einem Fachgeschäft für Brautmoden kauft, der wird feststellen, dass es zu jedem Kleid auch das passende Ringkissen gibt. Und sogar auch Trauringe kann man in einem Fachgeschäft für Brautmoden kaufen.
Um ganz mit der Mode zu gehen und dabei auch noch alles einheitlich zu halten, bieten die Fachgeschäfte für Brautmode auch an, die Ringkissen aus dem gleichen Stoff herzustellen wie auch das Brautkleid ist, und zwar ganz nach den Vorstellungen des Brautpaars. Das heißt Ringkissen gibt es auch abweichend von der üblichen viereckigen Form auch in Herzform oder aber auch in Form von einem bestimmten Symbol, der dem Brautpaar sehr viel bedeutet, wie zum Beispiel eine Sonne – eigentlich alles was mit der Nähmaschine genäht werden kann. Kleine Schleifen und bunte Stickereien dienen dabei bei den Ringkissen als Verzierungen. Häufig werden auch Rüschchen gewählt. Diese stehen – was den meisten bekannt ist - für Romantik pur. Das gleiche trifft natürlich auch auf Trauringe zu. Auch diese können – natürlich beim Juwelier – individuell hergestellt werden, ganz nach den Vorstellungen des Brautpaars.
Ringkissen und Trauringe gehören dabei schon seit sehr langer Zeit zu einer Hochzeit dazu.
Dabei ist es auch Tradition, dass die Ringkissen und Trauringe dem Brautpaar während der Trauungszeremonie gereicht werden. Je nach Organisation und je nachdem wer mit vorne am Altar bzw. am Trautisch steht bzw. sitzt, hat einer derjenigen die Aufgabe dem Brautpaar Ringkissen und Trauringe zu reichen. Heute, wo die kirchliche Trauung eher seltener geworden ist, verliert diese Tradition natürlich auch mehr und mehr an Bedeutung. Doch viele Brautpaare halten an dieser Tradition nach wie vor fest und lassen sich die Trauringe auf einem Ringkissen auch während der standesamtlichen Trauung reichen, und zwar dann durch den Trauzeugen oder die Trauzeugin.