Wenn jemand als Heilpraktiker für Psychotherapie psychotherapeutisch Menschen helfen möchte, die zum Beispiel durch Burnout, Depressionen oder Ängste massiv in ihrer Lebensqualität eingeschränkt sind, dann braucht er dafür die Zulassung vom Gesundheitsamt.
Diese Zulassung wird nach einer erfolgreichen Überprüfung des Wissens vergeben. Bei der Überprüfung muss der zukünftige Heilpraktiker Psychotherapie unter Beweis stellen, dass er verantwortungsvoll diese Tätigkeit ausführen und sicher mit Krisen umgehen kann.
Vorbereitungskurse zum Heilpraktiker für Psychotherapie vermitteln dazu Fachwissen über Art, Symptome, Verursachung und Therapie der wichtigsten psychischen und neurologischen Störungen. Schritt für Schritt wird das Wissen präsentiert und erarbeitet. Das ist auch wichtig, weil es sonst aufgrund der Menge an gefordertem Wissen leicht zu einer Überforderung und Überbelastung kommt.
Oft steht in verschiedenen Fachbüchern eine etwas andere Beschreibung der psychischen Störung und der zukünftige Heilpraktiker für Psychotherapie kann die verschiedenen Informationen noch nicht gewichten. Deshalb ist es oft eine große Erleichterung bei der Vorbereitung, wenn in einer Heilpraktiker Psychotherapie Ausbildung eine Struktur des Wissens angeboten wird und vom Allgemeinen zu immer konkreterem Fachwissen übergegangen wird.
Eine Heilpraktiker Psychotherapie Ausbildung bereitet dabei gezielt auf die Überprüfung vor, das heißt, zur Vorbereitung gehört auch das Beschäftigen mit mündlichen und schriftlichen Prüfungsfragen. Gerade am Ende der Ausbildung geht es um eine Integration des Fachwissens und der Wissensüberprüfung durch die Simulation von mündlichen und schriftlichen Überprüfungen. Oft merken die Teilnehmer zu diesem Zeitpunkt, wie viel sie bereits durch die Heilpraktiker Psychotherapie Ausbildung an Struktur und Fachwissen gelernt haben.
Ein Prüfling, der zur Heilpraktiker Psychotherapie Überprüfung antritt, sollte zusätzlich in einem Therapieverfahren ausgebildet sein, da er neben dem diagnostischen und störungsspezifischen Wissen auch therapeutische Fähigkeiten braucht. Das Fachwissen zu den einzelnen psychischen Störungen stellt das theoretische Hintergrundwissen dar, während eine Therapieausbildung das „Handwerkszeug“ zur praktischen Umsetzung liefert.
Der Heilpraktiker Psychotherapie weiß z.B. das ein depressiver Klient antriebsarm und hoffnungslos ist (theoretisches Wissen) und er weis, das es dann wichtig ist, mit dem Klienten ganz behutsam daran zu arbeiten, dass er mehr Aktivitäten unternimmt, um seine Stimmung zu verbessern. Deshalb erarbeitet er mit dem Klienten ein Störungsmodell, aus dem er dann mit dem Klienten zusammen Strategien ableitet (praktisches Wissen), wie eben das Planen von aktivierenden Tätigkeiten, z .B: Spazieren gehen.