Die Kolloidforschung als neues Gebiet der Medizin wird immer
wichtiger. Kaum wurde festgestellt, dass die wichtigsten menschlichen
Flüssigkeiten (Blut, Lymphflüssigkeit) Kolloide sind, rücken kolloide Metalle immer stärker in die Öffentlichkeit.
Am bekanntesten hierbei ist mit Sicherheit Kolloidales
Silber.
Kolloidales Silber ist destilliertes (oder auch entmineralisiertes Wasser), in dem kleinste Partikel (sog.
Kolloide) hoch-reinen Silbers suspendiert sind (Silberwasser). Mit dem Auge
sind diese Teilchen nicht sichtbar, sie können jedoch mit Hilfe des Tyndall – Effektes leicht sichtbar gemacht werden. Dazu
leuchtet man einfach mit einem Laserpointer durch ein Glas in dem sich kolloidales Silber befindet; aufgrund der Reflektionen der
Silberteilchen ist der Lichtstrahl deutlich sichtbar, wenn es sich um ein
Kolloid handelt.
Kolloidales Silber kann leicht mit
einem Silbergenerator herstellt werden. Dies sind kleine Geräte, die Silber
über hochreine Silber-Elektroden in entmineralisiertes
Wasser abgeben. Silbergeneratoren gibt es schon ab 90 €, z.B. im Silbergenerator - Shop.
Als kolloides Metall auch zunehmend bekannt wird Kolloidales
Gold. Hier befinden sich winzige Gold-Partikel in destilliertem Wasser. Obwohl
die Herstellung wesentlich länger dauert als bei kolloidalem
Silber, eignen sich einige Silbergeneratoren auch für kolloidales
Gold. Problematisch sind jedoch die vergleichsweise hohen Kosten für die einzusetzenden
Goldstäbe. Neben diesen populären Kolloiden bieten aber auch weniger populäre
Kolloide interessante Möglichkeiten, z.B. Kolloidales
Silizium oder Germanium.