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Kolloide Metalle - Interessante Möglichkeiten dank neuester Forschung


Autor: Jürgen Jülke | verfasst am 2006-11-22 | 1495 mal gelesen

Die Kolloidforschung als neues Gebiet der Medizin wird immer wichtiger. Kaum wurde festgestellt, dass die wichtigsten menschlichen Flüssigkeiten (Blut, Lymphflüssigkeit) Kolloide sind, rücken kolloide Metalle immer stärker in die Öffentlichkeit.
Am bekanntesten hierbei ist mit Sicherheit Kolloidales Silber.
Kolloidales Silber ist destilliertes (oder auch entmineralisiertes Wasser), in dem kleinste Partikel (sog. Kolloide) hoch-reinen Silbers suspendiert sind (Silberwasser). Mit dem Auge sind diese Teilchen nicht sichtbar, sie können jedoch mit Hilfe des Tyndall – Effektes leicht sichtbar gemacht werden. Dazu leuchtet man einfach mit einem Laserpointer durch ein Glas in dem sich kolloidales Silber befindet; aufgrund der Reflektionen der Silberteilchen ist der Lichtstrahl deutlich sichtbar, wenn es sich um ein Kolloid handelt.

Kolloidales Silber kann leicht mit einem Silbergenerator herstellt werden. Dies sind kleine Geräte, die Silber über hochreine Silber-Elektroden in entmineralisiertes Wasser abgeben. Silbergeneratoren gibt es schon ab 90 €, z.B. im Silbergenerator - Shop.
Als kolloides Metall auch zunehmend bekannt wird Kolloidales Gold. Hier befinden sich winzige Gold-Partikel in destilliertem Wasser. Obwohl die Herstellung wesentlich länger dauert als bei kolloidalem Silber, eignen sich einige Silbergeneratoren auch für kolloidales Gold. Problematisch sind jedoch die vergleichsweise hohen Kosten für die einzusetzenden Goldstäbe. Neben diesen populären Kolloiden bieten aber auch weniger populäre Kolloide interessante Möglichkeiten, z.B. Kolloidales Silizium oder Germanium.