Autor: Jasmin Schön | verfasst am 2009-04-01 | 48 mal gelesen
Auf zahlreichen Websites findet sich von den Flugplänen der Airlines bis zum Tarifüberblick und der Möglichkeit zur konkreten Vankanzanfrage heute eine erstaunliche Informationsdichte. Allerdings ist die Suche nach freien Plätzen zu Niedrigpreisen nichtsdestoweniger gar nicht so einfach und führt leicht zum zeitaufwendigen Dauersurfen. Auch wer letztlich nicht online bucht, verschafft sich auf jeden fall im Internet eine Marktübersicht und kann in Reisebüros konkrete Preisvorstellungen äußern.
Generell sollten Online-Bucher folgende drei Punkte beachten:
Nur bei deutschen beziehungsweise Inlands-Internetagenturen kann man sich in Streitfällen auf deutsches beziehungsweise Inlandsrecht berufen,
nur bei Zahlungen gegen schriftliche Rechnung haben Kunden einen detaillierten, überprüfbaren Buchungsnachweis
und nur, wenn die Internetagentur eine Telefonnummer angibt, erreicht man die Rückfragen einen konkreten Ansprechpartner
Wer Flugdaten jeweils um einige Tage verschiebt, kann Sonderpreise finden, die zu anderen Terminen womöglich schon ausgebucht sind beziehungsweise nicht existieren. Dieselbe Flexibilität lohnt sich auch beim Abflugairport. Beispielsweise verschafft man sich zunächst einen umfassenden Überblick ab Frankfurt, Amsterdam und so weiter, erst danach überprüft man die Tarife mit Zubringerflügen.
Nicht jede Internetagentur kann ein Komplettangebot aller Linien zu sämtlichen US-Airports beziehungsweise aller innerdeutschen Zubringerflüge und/oder aller Charterflüge liefern. Da Ziele wie der Urlaub in New York, Chicago und Toronto von fast allen größeren europäischen und US-Airlines angeboten werden, findet man den passenden Flug oft nur nach intensivem Surfen durch die Websites mehrerer Anbieter.
Nach der Tariferkundung muss man feststellen, ob zum gewünschten Preis noch freie Plätze existieren, weil Fluggesellschaften immer nur ein bestimmtes Kontingent zu Sonderkonditionen vergeben. Zudem haben einige Tickets oft nur eine begrenzte Gültigkeit, etwa einen Monat; bei längerfristigen Aufenthalten gelten andere Tarife.
Falls Sie eine negative Vakanzanfrage für einen Termin und Tarif bekommen, sollten Sie nicht gleich aufgeben. Daraufhin sollte man zunächst nur den Transatlantikflug ohne Zubringerflüge prüfen. Finden sich dort noch freie Plätze, wählt man für die Anschlussflüge ab Deutschland, Österreich oder der Schweiz beziehungsweise in den USA oder Kanada andere Zeiten oder Flughäfen.