Autor: Birgit Steigerwald | verfasst am 2008-12-23 | 327 mal gelesen
Das wohlklingende Aneinanderreihen von Tönen die im Takt eine schöne Melodie ergeben, das verstehen wir unter Musik. Mit Musik kommen wir täglich in Berührung. In allen Lebenslagen begegnet uns Lieder, Gesang und wohlklingende Melodien. Das zeigt auf, welchen hohen Stellwert die Musik in unserer Kultur, in unserem Leben hat.
Die Musik zieht sich wie ein roter Faden durch unser Leben. Bereits in der Schwangerschaft nimmt das Ungeborene Stimmen und Töne und damit auch Musik aus seiner Umgebung auf. Oft bekommen die Babys noch vor der Geburt mit sanfter Stimmen Lieder von der Mutter vorgesungen. Und nach der Geburt ist keinesfalls Schluss. Bekannte Stimmen und vertraute Melodien beruhigen Babys besonders gut. Auch zum Einschlafen eigenen sich Schlaflieder ganz hervorragend (nicht nur bei Babys).
Ist das Elternhaus nicht besonders musikalisch veranlagt, starten die Kleinen spätestens mit dem Eintritt in den Kindergarten und der Vorschule musikalisch durch. Singen steht dort mehrfach auf dem Tagesplan. In vielen Kindergärten beginnt der Tag mit einem Lied das gemeinsam gesungen wird. Oft werden Lieder mit einfachen körperlichen Übungen verknüpft, wie das zum Beispiel „Vom Aufgang der Sonne“ der Fall ist. Es wird gesungen, und mit den Armen die Bewegung der Sonne nachgeahmt. Somit tut man nicht nur was für die musikalische Früherziehung, sonder bringt mit dieser einfachen Fitness-Übung den Kreislauf richtig in Schwung.
Etwas ernster aber – hoffentlich – trotzdem noch mit jeder Menge Spaß geht es im Musikunterricht der Schule weiter. Hier werden wichtige musikalische Grundlagen vermittelt und zumindest der Grundstein für ein allgemeines Musikverständnis gelegt. Noten lesen gehört auch dazu, auch wenn manch einer nicht wirklich etwas damit anfangen kann.
Aber ganz egal ob sich durch die Förderung und das her antasten in die Welt der Musik eine neue Leidenschaft bei Kinder geweckt wird, oder nicht, Musik lässt einen auch außerhalb und auch nicht nach der Schulzeit los. Auch wenn man kein Musiker geworden ist, kein Instrument spielen kann, es gibt doch kaum einen Menschen der nicht gerne Musik hört. Und das macht man in der Regel täglich. Diesen Umstand muss man sich erst einmal Bewusst werden, um zu sehen, wie Musik auf uns wirkt, und welchen Einfluss sie haben kann.