Bookmark: Artikel einsenden bei: Yigg Artikel einsenden: Digg Bookmark bei: Del.ico.us Bookmark bei: Mr. Wong Bookmark bei: Yahoo Bookmark bei: Google

Spielwaren im Laufe der Zeit


Autor: Andreas Mettler | verfasst am 2008-09-15 | 190 mal gelesen

Der technische Fortschritt ist in vielen Lebensbereichen sichtbar. Waren vor wenigen Jahrzehnten Fernseher mit Fernbedienung noch undenkbar und ebenso die heute vorhandene Programmauswahl, so gehören diese heute zu den Standards in nahezu jedem bundesdeutschen Haushalt. Und auch die Autos, die Küchengeräte, ja selbst das Kinderspielzeug ist mit der Zeit gegangen und hat sich weiterentwickelt. Waren Spielsachen früher Bauklötze, ein Metallbaukasten, Spielzeugautos mit einem begrenzten Realitätsanspruch, so finden sich heute in den Auslagen der Spielwarengeschäfte Exponate, die an Realismus ihren großen Vorbildern weder in Optik und oft auch in der Funktion nachstehen. Dabei hat der Fortschritt nicht ausschliesslich mehr an Realitätsnähe und Exaktheit generiert, auch der pädagogische Wert des Spielzeuges hat zugenommen, seien es Lerncomputer, die nicht nur den Umgang mit dem neuen Medium trainieren, sondern auch spielerisch den Umgang mit der Welt der Zahlen, Worte, Bilder, Töne und Geräusche nahe bringen oder Puppen, die heute nicht einfach nur geherzt werden können, sondern die menschlicher, virtueller also werden, als die Exponate früherer Generationen. Dabei ist bei Spielzeug nicht jede Modernisierung auch wirklich sinnvoll, so muss kritisch hinterfragt werden, ob eine Puppe mit einer Batterie, die dadurch in der Lage ist, eine Anzahl von Klangsamples abzuspielen und so Stimmungen zu transportieren wirklich eine Förderung der kindlichen Kreativität darstellt oder ob Plastikfiguren mit möglichst vielen beweglichen Teilen die kindliche Fantasie mehr anregen, als dieses bunte Bauklötze tun konnten. Doch der Markt ist vorhanden, dieses beweisen nicht nur in der Vorweihnachtszeit die Auslagen der Spielzeuggeschäfte und die runden, großen Kinderaugen die versunken vor diesen Auslagen träumen und sich vorstellen, welche Geschenke der Weihnachtsmann ihnen heuer unter den Tannenbaum legen wird, auch die Väter und Mütter zeigen teils deutliche Affinitäten zum Spielzeug ihrer Kinder, so dass sicherlich nicht jede Entscheidung für ein bestimmtes Spielgerät ausschließlich in der Hand der Kinder liegt, sondern auch durch die Vorlieben der Eltern beeinflusst wird.