Santo Domingo die Hauptstadt der Dominikanischen Republik
Autor: Jörg Kroker | verfasst am 2008-07-18 | 276 mal gelesen
Die Hauptstadt der Dominikanischen Republik, Santo Domingo, war die erste Stadt in Amerika, die von den Europäern gegründet wurde, nachdem Christoph Kolumbus die Insel am Ende des 15 Jhr entdeckt hatte. Die Kolonialzone wurde von der UNESCO zum Erbe der Menschheit erklärt. Sie wird vom Fluss Rio Ozama eingerahmt und hat eindrucksvolle Gebäude aus dem 16 Jhr. unter denen besonders einige Kirchen und Häuser aus der Renaissance hervorstechen. Weit entfernt von den Touristenkomplexen bietet die Stadt viel interessantes.
Die Stadt mit ihren Strassen und Gassen und den massiven Steinfassaden der Häuser, mit vielen kleinen Cafés und Bars am Ufer des Flusses bringt einen zurück in die romantischen Epoche der Kolonialzeit. Die wichtigsten Gebäude sind die Kathedralen Catedral Primada de América oder die von Santa María de la Encarnación. Im Jahre 1544 beendet, haben diese alle Naturkatastrophen von fünf Jahrhunderten und einige Plünderungen überstanden.
Am Kolumbusplatz Parque Colón der auch Platz der Kathedrale genannt wird steht eine Bronzestatue des Seefahrers und Entdeckers der Insel. Sie wurde vom französischem Künstler E. Gilbert im Jahr 1887 geschaffen und zeigt mit dem Finger nach Norden. Dem Entdecker von Amerika ist auch der sog. Faro a Colón gewidmet der mit einem Laser nachts ein gigantisches Kreuz an den Himmel projiziert.
Der Markt "Mercado Modelo" war eigentlich als Handelsplatz für Lebensmittel für die Versorgung der Stadt gedacht, aber nach und nach wurden die Lebensmittelstände von Kunst- und Handwerker-Ständen verdrängt. Es gibt ein großes Angebot der typischen naiven Malerei der Dominikanischen Republik, Musikinstrumente, Schmuck aus Bernstein, Rum und andere Getränke und eine große Zahl von CDs hauptsächlich Merengue aber auch alle andern Musikstile. Man sollt bei einem Besuch in Santo Domingo auf jeden Fall einmal vorbeischauen.
Die Festung von Don Diego Colón beherbergt heutzutage das Museum des gleichen Namens wo besonders eine wichtige Sammlung von Wandteppichen hervorsticht. Das Gebäude wurde als Residenz des Sohnes von Christoph Kolumbus, Diego, durch den spanischen König Fernando el Católico erbaut. In diesem Gebäude wohnten nachfolgend einige Generationen der Familie Kolumbus.