Autor: fosforito | verfasst am 2008-07-03 | 214 mal gelesen
Jeder Mensch ist in Besitz von personenbezogenen Daten, die nicht in einem öffentlichen Verzeichnis einsehbar sind. Gemeint sind etwa die Privatadresse oder die Bankverbindung. Diese Daten fallen unter den Datenschutz und dürfen nicht widerrechtlich weitergeben werden. Ist ein Unternehmen im Besitz solcher Daten, müssen die gesetzlichen Vorschriften zum Datenschutz eingehalten werden. Denn das Recht auf informationelle Selbstbestimmung darf nicht verletzt werden und personenbezogene Daten nicht ohne Zustimmung benutzt werden. Laut Bundesdatenschutzgesetz gibt es zum Schutz des Einzelnen die behördliche Meldepflicht. Dazu gehört auch das Verfahrensverzeichnis. Das Verfahrensverzeichnis stellt eine gelistete Übersicht verschiedener Angaben dar, wie zum Beispiel die Empfänger der Daten oder die Empfängerkategorien. Wichtig bei dem Verfahrensverzeichnis ist: es muss auf Antrag einsehbar sein. Ebenso wie ein Verfahrensverzeichnis muss ein Unternehmen auch eine Verarbeitungsübersicht erstellen. Die Einhaltung aller gesetzlichen Vorgaben erfordert nicht nur viel Zeit sondern auch sorgsames und genaues Arbeiten. Aus diesem Grund gibt es die Funktion des Datenschutzbeauftragten.
Um eine Professionalität gewährleisten zu können, können Firmen externe Berater zum Beispiel mit einem Datenschutzkonzept beauftragen. Der Markt ist voll mit Anbietern, die alles rund um den Datenschutz anbieten und zum Beispiel auch Auftragsdatenverarbeitung und Datenschutzkonzept. Diese findet man am schnellsten, wenn die Worte Datenschutzkonzept oder Auftragsdatenverarbeitung zum Beispiel bei Google eingegeben werden.
Da Datenschutz eine sorgsame Transparenz und Pflege von Daten erfordert, stellen viele Anbieter ihr Leistungsspektrum ins Internet und geizen nicht mit Informationen zum Datenschutz. Achten sollte man allerdings auf unseriöse Anbieter, die einer Firma ausgezeichneten Datenschutz für sehr wenig Geld versprechen. Doch von solchen Billigpreisen sollte man tunlichst die Finger lassen. Denn Datenschutz erforderte eine umfangreiche Ausbildung und deswegen hat gute Leistung eben auch ihren Preis. Deswegen sollte man lieber seriösen Anbietern mit viel Berufserfahrung vertrauen.