Autor: Lutz Oschmann | verfasst am 2008-04-28 | 82 mal gelesen
Die Natur gibt mehr her, als nur seine Schönheit und Einzigartigkeit. Für den Einzelnen unsichtbar ist die Natur auch eine Energiequelle, auch wenn diese Energie einige Meter unter der Erdoberfläche liegt. Dabei sollte aber immer darauf geachtet werden, das der Eingriff in die Landschaft ohne bleibende Schäden geschieht. So kann man beispielsweise mit einer Wärmepumpe Wärme aus dem Erdinneren nutzen, um sein Haus zu heizen. Ein Gas Tarifvergleich ist sicherlich auch sehr gut, um seine Heizkosten durch einen billigeren Gasanbieter zu minimieren, aber für den Umweltschutz nachhaltiger ist das Heizen ohne Kohlendioxid-Ausstoß beim Heizprozess. Diese Voraussetzung ist bei der Wärmepumpe gegeben, da nicht Brennstoff zur Wärmegewinnung genutzt wird sondern Erdwärme. Bei der Nutzung der Erdwärme für eine Wärmepumpe gibt es verschiedene Möglichkeiten. Zum einen können Erdkollektoren genutzt werden, die man waagerecht in einigen Metern Tiefe in den Erdboden einlässt und wie bei einer Fußbodenheizung als Rohrschlangen verlegt. Durch die Rohrschlangen fließt ein Wasser-Sole-Gemisch, was die Erdwärme aufnimmt und zur Wärmepumpe transportiert. Durch Druckerhöhung wird die Erdwärme auf ein noch höheres Temperaturniveau gebracht und über einen Wärmetauscher an die Heizungsanlage übertragen. Zur Druckerhöhung werden Aggregate genutzt, die mit Strom funktionieren. Es ist also bei einer Wärmepumpe Hilfsenergie notwendig, um den Gesamtprozess zu gewährleisten. Daher ist es auch immer notwendig, einen Energieberater zu konsultieren, der eine Wirtschaftlichkeitsberechnung durchführt, da dass Kosten-Nutzen-Verhältnis von Ort zu Ort bei einer Wärmepumpe unterschiedlich ist. Eine weitere Möglichkeit ist die Erdwärmegewinnung mit Hilfe von Erdsonden. Das ist ein dickeres Rohr, welches senkrecht in die Erde eingelassen wird und dadurch aus einer größeren Tiefe als bei Erdkollektoren Wärme gewinnen kann. Die dritte Möglichkeit ist, das Grundwasser anzuzapfen und direkt zur Wärmepumpe zu transportieren. Nachdem die Wärme dem Grundwasser entzogen wurde, wird es wieder in die Erde zurückgepumpt.
Eine andere Naturenergiequelle ist Holz. Mit einer Holzheizung im Heizkosten Vergleich zu einem anderen Heizungssystem kann man schon durch die nicht notwendigen jährlichen Anschlusskosten, wie beispielsweise bei Fernwärme, einige Kosten sparen. Außerdem sind die immer weiter steigenden Öl- und Gaspreise bei einer Holzheizung uninteressant, da man mit Holzpellets oder Spaltholz heizt.