Autor: Dominik Kessler | verfasst am 2008-03-04 | 571 mal gelesen
Mundtrockenheit (der Facharzt spricht von Xerostomie): Was nach einem harmlosen Problem klingt, ist für Betroffene eine quälende Dauerbelastung, die die Lebensqualität sehr stark beeinträchtigt.
Mundtrockenheit kann dann diagnostiziert werden, wenn die Speicheldrüsen nicht genügend Speichel produzieren und die Schleimhaut im Mund deshalb nicht ausreichend befeuchtet wird. Die Folgen sind unangenehm bis schmerzhaft: Zungenbrennen, entzündete Mundschleimhaut, Schluckbeschwerden, Zahnfleisch- und Zungenbluten, Mundgeruch, Durstgefühl, Trockenheit von Lippen-, Mund- und Rachenschleimhäuten – um nur einige der unangenehmen bis schmerzhaften Symptome zu nennen.
Fachleute gehen davon aus, dass ca. 1/4 der Bevölkerung unter Mundtrockenheit leiden. Bei älteren Menschen sind es sogar die Hälfte. Zum einen liegt das an der rückläufigen Speichelproduktion im Alter, zum anderen nehmen ältere Menschen natürlich auch häufiger und mehr Medikamente ein. Mundtrockenheit ist jedoch mögliche Nebenwirkung bei über 400 Medikamenten allein auf dem deutschen Markt! Dazu kommt: Krebspatienten sind fast immer von einem trockenen Mund betroffen. Bei ihnen wird sie durch eine Chemotherapie oder Bestrahlung ausgelöst und ist meistens irreversibel.
Hinter Mundtrockenheit kann sich aber auch eine bis dahin noch gar nicht diagnostizierte Krankheit verbergen. Sie ist Symptom einer Vielzahl von Erkrankungen, beispielsweise bei der weitverbreiteten Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus), Schilddrüsenerkrankungen oder Rheuma. Emotionale Faktoren wie Angst, Stress oder Aufregung können ebenfalls Auslöser sein. Kann die Ursache nicht gefunden werden oder bleibt die Mundtrockenheit unwiderruflich bestehen, so versuchen viele der Betroffenen mit Hausmitteln gegen die unangenehme Mundtrockenheit vorzugehen, indem sie beispielsweise viel trinken oder Bonbons lutschen. Ein aussichtsloses Unterfangen, denn diese Maßnahmen helfen oft nur für kurze Zeit.
Eine sehr wirkungsvolle Maßnahme, um die Mundhöhle effektiv feucht zu halten, können hingegen Speichelersatzflüssigkeiten sein oder ein Mundspray, wie z.B. Saseem® Mundspray. Der Mund- und Rachenraum wird mit einem schützenden und pflegenden Feuchtigkeitsfilm bedeckt. Einer der Hauptbestandteile ist ein natürliches Biomolekül aus Meeresalgen, das Feuchtigkeit bindet und an den trockenen Mundraum abgibt. Als weiterer Bestandteil trägt Dexpanthenol zur befeuchtenden und pflegende Wirkung bei. Dieser Mundspray ist rezeptfrei in Apotheken erhältlich.