Autor: Stephan Artmann | verfasst am 2008-01-24 | 242 mal gelesen
Aufgrund des sinkenden Vorräte an Erdöl und der immer stärker verschmutzten Umwelt, setzen viele Forscher sehr viel Ressourcen dazu ein, neue, alternative Methoden zu entwickeln, mit denen auch in Zukunft eine saubere Gewinnung von Energie garantiert werden kann.
Zu den wohl bekanntesten Methoden der alternativen Energiegewinnung gehören Windkraftwerke. Windkraftwerke sind, wie der Name schon sagt, Kraftwerke, die alternative Energie mit Hilfe der Kraft des Windes herstellen. Diese Kraftwerke sind einfach aufgebaut: An einem langen, schmalen Mast, der bis zu 100m lang sein kann, ist ein sehr großer Rotor befestigt, der nun durch die Kraft des Windes in Rotation versetzt wird. Durch diese Rotation und einem Generator wird letztendlich der Strom erzeugt. Windkraftwerke haben sich in den letzten Jahren stark verbessert. Zum einen werden sie immer höher, weil der Wind so stärker ist, und zum Anderen gibt es inzwischen sogar Windkraftwerke, die sich in Richtung des Windes drehen, um so mehr Strom zu produzieren.
Des Weiteren sind Solarzellen ein sehr beliebter und besonders sauberer Weg der Energiegewinnung. Solarzellen sind praktisch überall anwendbar. Sie können sehr einfach auf Dächer befestigt, auf ganzen Solarzellenfeldern aufgestellt oder sogar in elektronischen Geräten eingebaut werden. Deshalb ist es z.B. auch sehr einfach ein Haus später mit Solarzellen auszurüsten. Solarzellen sind besonders nützlich zur Energiegewinnung, da für die Erzeugung von Strom nur Sonnenlicht benötigt wird, was eine kostenlose und weit verbreitete Ressource ist. Außerdem entstehen durch die Nutzung keine gefährlichen und klimaschädlichen Gase oder andere Nebenwirkungen, was sie besonders attraktiv für Haushalte und kleine elektronische Geräte macht. Ein weiteres, weniger verbreitetes Anwendungsgebiet von Solarzellen ist der Weltraum. Solarzellen sind an Satelliten, Raumstationen und Raumsonden befestigt, da dies der einzige Weg ist, Strom im Weltraum zu generieren.
Ein weiterer, dem Windkraftwerk sehr ähnlicher Weg der Energiegewinnung sind Wasserkraftwerke. Das Prinzip, mit dem Wasserkraftwerke funktionieren, ist identisch mit dem der Windkraftwerke, jedoch nutzen Wasserkraftwerke die Kraft des Wassers anstatt der des Windes. Diese Kraftwerke werden oft in Staudämmen eingesetzt, da dort viel Wasser aufgestaut wird, das dann durch die Turbinen abfließt und so Strom generiert.
Gezeitenkraftwerke sind noch ein Weg zur Energiegewinnung. Sie sind den Wasserkraftwerken sehr ähnlich, jedoch nutzen sie die Kraft von Ebbe und Flut. Das heißt, dass immer wenn ein Wechsel zwischen Ebbe und Flut stattfindet, das Wasser durch die Turbinen des Gezeitenkraftwerkes fließen muss und somit Strom erzeugt. Ein Vorteil dieser Gezeitenkraftwerke ist, dass sie überall im Meer eingesetzt und dass sie sehr groß werden können, was wiederum für mehr Strom sorgt. (Zum Beispiel ist in England ein Gezeitenkraftwerk mit einem Umfang von 16km geplant) Zudem sind Gezeitenkraftwerke nicht abhängig vom Wetter sondern liefern immer zuverlässig Strom.