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Stillen und Babynahrung


Autor: Peter Bödeker | verfasst am 2007-12-05 | 242 mal gelesen

Alle Eltern machen sich Gedanken zur richtigen Ernährung ihres Babys. Es gibt einen allgemeinen Grundsatz in der Baby Ernährung - Muttermilch ist die günstigste Babynahrung für ein Baby in den ersten sechs Monaten und oft ist auch darüber hinaus das Stillen zu empfehlen. Mit der Zufütterung von fester Babynahrung (Brei wohlgemerkt) sollte ehestens ab dem vierten Monat nach der Geburt begonnen werden.

Nicht-stillende Mütter sollten sich möglichst schon vor der Geburt darüber schlau machen, welche Anfangsmilch grundsätzlich für Babys angemessen ist und wie diese getestet ist. Glauben Sie hier nicht den Werbeaussagen der verschiedenen Babynahrungshersteller sondern nützen Sie sonstige Informationsquellen wie zum Beispiel die Zeitung Ökotest oder Stiftung Warentest.

Die folgenden Milchsorten sind von Beginn an am gebräuchlichsten: Anfangsmilch kann ein neuer Erdenbürger (statt oder zusätzlich zum stillen) in den ersten sechs Monaten seines Lebens bekommen. In dieser Zeit ist parallel zum stillen eine ergänzende Nahrungsaufnahme nicht nötig. Folgemilch ist mit einer 2 oder drei gekennzeichnet und nicht vor dem vierten Monat zu geben, diese hat eine höhere Kalorienzahl, enthält verschiedene Kohlehydrate respektive Stärke und eine andere Eiweißkomponente, so dass diese Milch länger im Bauch verweilt und von daher auch länger sättigt. Eigentlich aber kann man bis zum Abschluss des 1. Jahres die Anfangsmilch nutzen, soweit Artzt, Hersteller oder Hebamme nichts anderes empfiehlt.

Mit der Zufütterung kann dann wie gesagt je nach Baby ab dem vierten Lebensmonat angefangen werden wohingegen hier die Entwicklung bei den Babys sehr verschiedenartig verläuft. Manche Babys sind schon in den ersten 4 Monaten fähig, „feste“ Babynahrung zu sich zu nehmen, andere erst mit sieben Lebensmonaten nach der Geburt.

Die erfreuliche Meldung für die Babygesundheit: Säuglingsnahrung unterliegt in der Bundesrepublik Deutschland grundlegend sehr strengen Gesetzen und ist dementsprechend durch die Bank hochklassig - die meisten Babygläschen sind empfehlenswert (Informationen hierüber aktuell auch wieder und wieder bei Ökotest). Für die erste Mahlzeit empfiehlt es sich, ein gekauftes Gläschen (in aller Regel Karottenbrei, da Karotte den meisten Babys schmeckt) zu kaufen da die Essmenge am Anfang zu gering ist, als dass sich ein Selbst-Kochen lohnt.

Wenn Sie sodann selbst für ihr Baby Essen zubereiten oder mal einen Happen für zwischendurch (Reiswaffeln, Zwieback etc.) holen, achten Sie bitte auf eine möglichst natürliche Anfertigung, bevorzugt natürlich Bio-Lebensmittel („kontrolliert ökologischer Anbau“). Ihr Baby nimmt bei dieser Babynahrung erheblich weniger Schadstoffe zu sich, was bei einem winzigen, im Zuwachs befindlichen Babykörper natürlich von enormer Geltung ist.