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Kino zuhause


Autor: Tanja Komjahn | verfasst am 2007-11-26 | 130 mal gelesen

Mit der Vorstellung des hochauflösenden Fernsehens wurden neben dem eigentlichen Fernsehapparat mit dem HDTV-Beamer eine andere Gruppe von Geräten zur Bildwiedergabe für den Heimkinobereich spannend. Waren bis dato Beamer nur als Datenprojektoren für den Einsatz am Computer oder teuere Röhren-Projektoren verfügbar, so hat sich unmittelbar mit dem HDTV Videobeamer eine weitere Gruppe durchgesetzt. Der Videobeamer macht es möglich, zu einem erschwinglichen Preis eine erhebliche Bilddiagonale darzustellen. Eine ganze Reihe von momentanen Beamern sind in der Lage, HD-Material auszugeben.
Ausschlaggebende Voraussetzung dafür ist die Existenz einer DVI- oder HDMI-Schnittstelle, die den HDCP-Standard unterstützt. Darüber hinaus muss die Auflösung zumindest 1280x720 betragen, für die volle HD-Auflösung sind allerdings 1920x1080 Bildpunkte zwingend.

Wer sich mit dem Gedanken beschäftigt, einen Beamer zuzulegen sollte einige Aspekte berücksichtigen. Eher selten steht ein Raum gänzlich für die Beamer-Nutzung zur Verfügung, grundsätzlich muss sich das Gerät und die erforderliche Leinwand geschmackvoll in das Wohnzimmer einfügen. Folgedessen kann es sein, dass an die Optik des Beamers außergewöhnliche Anforderungen gestellt werden.
Vom Abstand des Beamers zur Leinwand hängt die Grösse des projizierten Bildes ab. Wenn der Abstand durch räumlicher Verhältnisse gering ist, dann muss die Optik des Beamers dies ausgleichen können. Ansonsten steht nicht mit Sicherheit der optisch ideale Aufstellungsort, gewissenhaft mittig gegenüber der Leinwand, zur Verfügung. In diesem Fall ist der Ausgleich der enthaltenen Kissenverzerrungen notwendig. Man sollte sich auch im Vorfeld Gedanken über die Grösse und das Format der Leinwand machen.
Das 16:9 Format ist bei Filmen gebräuchlich, eine 4:3 Format Leinwand wirkt da unzweckmäßig. Zumeist hat die Leinwand einen schwarzen Rand, in dem das projizierte Bild korrekt reinpassen soll.
Es entsteht also eine Wechselwirkung zwischen Beamer, Leinwand und Abstand, die vorher fehlerfrei kalkuliert werden sollte.

Bei der Auswahl des HD-Beamers selbst sind manche weitere Teile wichtig. Es gibt einige Bauarten, die systembedingt Vor- und Nachteile haben. Die Bildqualität sollte man vor dem Kauf mit eigenen Augen gesehen haben. Bedeutend ist bei der Nutzung ebenso das entstehende Betriebsgeräusch, welches sich schnell unerfreulich bemerkbar machen kann.
Genügend Kontrast ist wichtig, eine große Helligkeit eher nicht, da der Beamer zumeist im abgedunkelten Raum benutzt wird. Wer über verschiedene HDV-ausgebende Quellen nutzt sollte einen Beamer auswählen, der über mehrere DVI- oder HDMI-Eingänge verfügt.