Autor: Kai Hofmann | verfasst am 2007-05-27 | 299 mal gelesen
Das Seniorenhandy
In einer Welt, die vom Jugendwahn und Anti-Aging-Produkten beherrscht ist, wird eine Personengruppe völlig vergessen - ältere Menschen, die sich nicht darum scheren, wie sie aussehen. Menschen, die schon vieles in ihrem Leben
erlebt und in ihren wohl verdienten Ruhestand gegangen sind: Senioren. Doch das Leben als Senior ist noch lange nicht vorbei, noch lange nicht langweilig.
Zumindest dann nicht, wenn man sich etwas bemüht und sich beschäftigt. Zum Beispiel mit den modernen Technologien wie Mobiltelefone. Solch eine Art der Kommunikation gab es zur Zeit der Kriege noch nicht; es gab zwar Telefone, aber dass man jene auch in seine Jackentasche stecken und damit spazieren gehen
kann, ist neu für manch Senioren. Eine neuartige Konstruktion. Dennoch:
Ist diese Konstruktion nicht auch nützlich für ältere Herrschaften? Oder ist diese Technologie nur der jüngeren Fraktion vorbehalten?! Eine aktuelle Studie beweist, dass immer mehr ältere Menschen das Internet
nutzen, eine weitere moderne Entwicklung. Immer mehr ältere Menschen sollten auch das Phänomen "Seniorenhandy" kennen lernen und nutzen. Schließlich ist es doch von Vorteil, wenn man mit seinem Hund abends spazieren geht und ein Handy dabei hat, sollte irgendetwas Unvorhergesehenes geschehen. Der Weg zu einer mittlerweile spärlich besähten Telefonzellenlandschaft ist weit; der Trend geht eher zum Griff in die Tasche, zum Handy, auch zum Seniorenhandy. Die Basic-Seniorenhandys unterscheiden sich allerdings von den technologisch hochmodernen Entwicklungen der heutigen Zeit, in der die Mobiltelefone immer kleiner, immer leistungsfähiger und immer mehr Schnickschnack anbieten.
Diese Seniorenhandys für Anfänger - wie man sie nennen könnte - sehen aus wie eine Mischung aus Babyfon und Fernbedienung. Die Handhabung ist vereinfacht, es handelt sich quasi ein einfaches Handy. Es gibt sogar Handys, die nicht nur größere Tasten haben, sondern die nur eine Notruftaste besitzen. Diese Taste gilt sowohl für Belange für die Polizei als auch für Feuerwehr, Arzt und Rettungshubschrauber. Der Notruf wird nach Betätigung an die nächst gelegene Notrufstelle weitergeleitet. Da es aber unten den Senioren welche gibt, die eine schnelle Auffassungs- und Anwendungsgabe haben, und auch jene, die sich sehr schwer mit Handys tun, so gibt es auch Unterschiede in der Aufmachung innerhalb des Bereichs der Seniorenhandys. So gibt es neben den Basic-Handys auch Komforthandys, die der modernen Handyoptik in nichts nachstehen; so gibt es darunter auch Klapphandys und Geräte mit Touchscreens. In jedem Fall ist ein Seniorenhandy eine nützliche Investition für jeden Senior.