Autor: Markus Kindler | verfasst am 2007-03-05 | 601 mal gelesen
Fast 8 Millionen Menschen leben am Ufer des Nils in Kairo, mit alle Vororten sind es insgesamt 25 Millionen Einwohner. Kein Wunder dass sich in der Hauptstadt Ägyptens, die gleichzeitig auch die größte Stadt in der arabischen Welt ist, etliche Slums gebildet haben. Doch von diesen sollten man sich nicht abschrecken lassen, schließlich ist die Innenstadt selbst nicht verwahrlost, sondern sieht größtenteils, im Gegensatz zum Rest von Kairo, recht gepflegt aus und die wichtigsten touristischen Ziele werden von der Polizei bewacht.
Als Tourist in Ägypten ist man meistens allerdings nicht selbst in Kairo, sondern in einer der Touristenhochburgen am Roten Meer wie Hurghada und Sharm El Sheikh. So muss man zunächst nach Kairo gelangen, die bequeme Möglichkeit besteht darin zu fliegen, es ist allerdings auch möglich, was auch meistens von den Touristen genutzt wird, mit dem Bus nach Kairo zu fahren.
Von Hurghada fährt man hierbei z.B. fünf bis sechs Stunden durch die Wüste und die Ölfelder am Roten Meer. Am frühen morgen erreicht man dann Kairo und das Programm der Veranstalter beginnt. Die meisten Veranstalter fahren hierbei das Ägyptische Museum in Kairo selbst und die Pyramiden in Gizeh an. Das Ägyptische Museum ist stark bewacht, allerdings wird man von den Sicherheitskräften vorwiegend nicht der Sicherheit wegen durchsucht sondern es wird überprüft, dass man keine Fotokamera mit ins Museum kommt. Die Pyramiden von Gizeh liegen außerhalb der Stadt, direkt am Rande von Gizeh einem mit Kairo selbst verwachsenem Vorort mit 2 Millionen Einwohnern. Bei der Anreise mit dem Bus durch Gizeh sieht man bereits aus einigen Kilometern Entfernung die Pyramiden durch den Smog schimmern. Die Pyramiden selbst liegen auf einer Anhöhe und grenzen direkt an die Wüste. Das Gebiet ist leider vollkommen übersät mit Touristen, so ist es kaum möglich ein Bild zu schießen, auf denen nicht andere Touristen oder sogar Reisebusse sichtbar sind. Doch entschädigt die Imposanz der Pyramiden für diesen Nachteil dieser Touristenattraktion.