Autor: Susanna Zimmermann | verfasst am 2011-10-18 | 26 mal gelesen
Intelligenz. Mit diesem Wort verbinden wohl viele Deutsche Menschen wie Einstein oder Personen mit einem hohen Bildungsabschluss. Dass in jedem von uns Intelligenz steckt, wird oft missachtet. Doch Intelligenz ist nicht gleich Intelligenz, dann man kann auf mehrere Arten schlau sein. So kann man unterscheiden zwischen Menschen, die logisch denken, oder Menschen, die sich in einem oder mehreren Fachbereichen sehr gut auskennen.
Intelligenz kann man allerdings auch in Zahlen ausdrücken. Dazu dient der Intelligenzquotient. Er wird durch einen Intelligenztest ermittelt. Wie schon bereits erwähnt gibt es verschiedene von Weisheit. Daher gibt es auch unterschiedliche Intelligenztests . Besonders für die Wahl einer Schulform (Haupt-, Realschule oder Gymnasium) oder eines Berufes kann der Intelligenztest entscheidend sein. Bei den meisten Tests ergibt sich dann am Ende der bereits genannte Intelligenzquotient, kurz IQ. Allerdings ist auch der IQ einer Person nur relativ. Denn es ist nie möglich den gesamten Wissensschatz abzuprüfen, sondern der Intelligenztest beschränkt sich immer nur auf einen Bruchteil des Gesamtwissens, teilweise könnte man auch von Allgemeinwissen sprechen.
Daher hört man auch oft das Sprichwort: „Intelligenz ist das, was der Intelligenztest misst“. Denn je nachdem welchen Test man macht, werden unterschiedliche Bereiche geprüft. Der Minnesota Test überprüft zum Beispiel die Geschicklichkeit einer Person an Hand eines mechanischen Zusammenbaus von etwas. Bei dem Stanford-Binet-Test hingegen werden Orientierung, Zahlengedächtnis, Gegensätze, Wiedergabe der Kernthesen eines gehörten Textes und der Sinngehalt von Sprichwörtern getestet. Bei letzterem Test ist auffällig, dass es hierbei zu starken Schichtunterschieden kommt. Die Tests sind für Kinder bis 14 Jahren konzipiert. Kinder aus unteren Schichten schneiden bei diesem Intelligenztest schlechter ab, als Jugendliche aus bildungshöheren Schichten. Dies hat vor allem etwas mit der Erziehung zu tun. Während die Kinder aus Ober- und Mittelschicht eher auf die theoretische Bildung (Mathematik, Sprachen, Naturwissenschaften, Geschichte) zurückgreifen, werden Kinder aus der Unterschicht praktisch erzogen. Denn ihre Hände sind ihr größtes Gut.
Zusammenfassend kann man sagen, dass der Intelligenztest nicht allzu ernst genommen werden darf. Er kann immer nur vage angeben inwiefern ein Mensch intelligent ist oder eben nicht.