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Alexandria


Autor: Sabine Wiedamann | verfasst am 2007-01-14 | 333 mal gelesen

Gegründet im Jahr 331 v. Chr. von Alexander dem Großen, liegt Alexandria direkt am Mittelmeer. Einst war Alexandria die Hauptstadt der ptolemäischen Pharaonen. Aus strategischen Gründen, wollte Alexander der Große die Hauptstadt Ägyptens an die Küste verlegen, um von hier aus die Feldzüge nach Europa besser koordinieren und den Seeweg nutzen zu können. Durch die günstige Lage am Mittelmeer florierte bald auch der Handel hervorragend, so dass sich Alexandria zu einem bedeutenden Handelsknotenpunkt zwischen der arabischen und der westlichen Welt entwickelte.

Durch die vielen Dokumente, die man in der Bibliothek von Alexandria sammelte, die das Fundament für wissenschaftliche und medizinische Lehren bildeten, hatte Alexandria auch noch einen anderen Namen. Sinngemäß übersetzt heißt es "der gebildetste Ort auf Erden".

Alexandria wurde nicht nur durch kriegerische Übergriffe der Feinde weitgehend zerstört, vielmehr waren es die Naturkatastrophen, welche der blühenden Metropole zu schaffen machten. Der Leuchtturm Pharos und der Palast Kleopatras wurden beispielsweise durch Erdbeben im Meer versenkt.

Mitte des 19. Jahrhunderts lebte Alexandria wieder auf. Durch die vielen verschiedenen Kulturen und Religionen der Bewohner der Stadt entwickelte sich Alexandria  zu einer multikulturellen kosmopolitischen Hafenstadt. Erst die sozialistische Revolution im Jahr 1952 beendete die zweite Blütezeit dieser Stadt. Diese Revulution führte dazu, dass Alexandria heute fest in den Händen der Ägypter liegt. Anders als die antiken ägyptischen Kulturschätze wird Alexandria heute ständig weiter modernisiert. Man denke nur an den Neubau der Bibliotek von Alexandria.  

Auch wenn die meisten Touristen, die nach Ägypten reisen, lieber an den Küsten und entlang des Nils unterwegs sind, so meinen wir doch Alexandria ist einen Besuch wert.