Autor: Andrea Jürgensen | verfasst am 2011-05-05 | 52 mal gelesen
Der Beruf des Privatdetektivs gehört nicht zu den geschützten Berufen. Jeder kann sich Detektiv nennen, ebenso ist Detektei Aschaffenburgnicht geschützt.. Das Berufsbildungsgesetz kennt den Beruf nicht und somit gibt es auch keine geregelte Ausbildung. Eine Regelung wurde bisher nicht erreicht, da sich die Branche nicht gelungen ist, eine gemeinsame Lobby zu bilden. Ein großes Manko sind die verschiedenen Berufsverbände, die sich bis dato nicht auf verbindliche Anforderungen einigen konnten.
Die Ausbildung zum Detektiv erfolgt in Deutschland mithilfe von Lehrgängen und Seminaren, wobei die Zentralstelle für die Ausbildung im Detektivgewerbe (ZAD) den besten Stellenwert genießt. Ausgebildet wird nach dem Berufscodex „Berufsbildungsplan für Detektive“ von 1986. Neben der ZAD bilden die TÜV-Akademie, die IHK und andere Institute Detektive aus.
Die Ausbildung kann einige Monate bis zwei Jahre dauern, je nachdem welches Programm man ausgewählt hat. Viele Ausbildungsinstitute bieten die Ausbildung als Wochenendlehrgänge über mehrere Monate an, sodass eine Weiterbildung neben dem Hauptberuf möglich ist.
Für die Ausbildung ist ein Hauptschulabschluss geeignet, aber oft werden junge Menschen mit Mittlere Reife oder die Allgemein Hochschulreife bevorzugt.
Um festzustellen, ob einem der Beruf überhaupt liegt, ist vor der Ausbildung ein Praktikum bei einem ortsansässigen Detektivbüro, beispielsweise bei der Wirtschaftsdetektei Aachen, sinnvoll.
Die wenigsten Detektive haben so aufregende Aufträge wie die privaten Ermittler im Fernsehen. Eine Waffe dürfen Detektive nur mit einem offiziellen Waffenschein führen. Als Detektiv muss man zudem bereit sein, in der Nacht, am Wochenende und auch an Feiertagen zu arbeiten. Nicht zu vernachlässigen ist die Tatsache, dass ein Detektiv Berichte über den Verlauf und die Ergebnisse der Ermittlung verfassen muss.
Nach der Ausbildung arbeitet ein Detektiv in einem Büro, eigenständig oder als Angestellter in einer Kanzlei. Privatdetektive werden vor allem in Partnerschafts-, Erbschafts-, Sorgerechts- und Unterhaltsangelegenheiten eingeschaltet. Wirtschaftsdetekteien erhalten Aufträge von Unternehmen, um Mitarbeiter- und Wettbewerbsangelegenheit zu prüfen. Heutzutage ermitteln sie jedoch auch bei Patentverletzungen, Internetkriminalität und bei Wirtschaftsspionage.