Telegesundheit ist Teil der Lösung, um Armut in der Welt zu beenden
Autor: Maite Maurer | verfasst am 2011-03-29 | 84 mal gelesen
Im weitesten Sinne benutzt Telemedizin verschiedene Kommunikationstechnologien, um die Qualität der medizinischen Versorgung zu erhöhen. Ein Weg dies zu erreichen ist per Telekonferenz, um Patienten kontrollieren zu können, ohne dass diese in eine Arztpraxis kömmen müssen. Das bedeutet auch, dass mehr Diagnosen in einem kürzeren Zeitraum erstellt werden können, was zu einem bessern Gesundheitssystem führt. Während Telemedizin effizient und ein großer Sprung nach Vorne ist, ist es doch nur ein kleiner Teil der Telegesundheitsinitiative, die vom globalen Gesundheitswesen entwickelt wird.
Telegesundheit bezieht sich auf klinische und außerklinische Methoden, um die Gesundheit der Patienten zu erhöhen. Das heißt, dass neben klinischer Versorgung, Telegesundheit auch Vorsorge und andere Wege benutzt, um die Gesundheit zu erhöhen. Sie ist in der Lage die Gesundheitskosten erheblich zu vermindern, da sie dabei hilft, das Auftreten von Krankheiten zu vermindern. Auf der anderen Seite spezialisiert sich die Telemedizin mehr auf die Behandlung teurerer Krankheiten. Es ist fast immer billiger eine Krankheit zu verhindern, als eine ausgebrochene Krankheit zu heilen. Ein Ergebnis der Telemedizin ist daher, dass sie in der Lage ist, den Armen der Welt zu helfen, nicht so krank zu werden, dass sie es sich nicht mehr leisten können, geheilt zu werden.
Diese Möglichkeiten der Telegesundheit haben die Diskussion gestartet, wie man den Armen der Welt helfen kann. Viele derer, die in Armut leben, sind krank und können es sich nicht leisten sich behandeln zu lassen. Unbehandelten Krankheiten verringern die Lebensqualität und lässt sie weiter in Armut verbleiben. Die Telegesundheit ist in der Lage, die Nummer der Kranken, die in Armut leben, zu verringern, indem sie kostengünstigere medizinische Vorsorge anbietet, und indem sie hilft medizinische Ratschläge zu verbreiten. Außerdem können medizinische Daten effizienter gesammelt werden, was zu einer höheren epidemiologischen Anstrengungen führen kann, um den Ausbruch von Krankheiten zu vermindern.
Trotzdem, Telegesundheit ist nur ein kleiner Teil der globalen Anstrengungen Armut zu verringern. Alleine wird sie vermutlich das Leben vieler in Armut lebenden Menschen verbessern, da sie in der Lage ist Gesundheitsversorgung für die zu liefern, die sie sich nicht leisten können. Trotzdem kann Armut auch von vielen anderen Ansatzpunkten angegriffen werden, z.B. in der Wirtschaft, Soziologie und in der Bildung.
Es gibt sogar einen negativen Aspekt zu Telegesundheit, da große Fortschritte mit den Telegesundheitsprogrammen theoretisch die Gesundheit, Lebensqualität und Lebenszeit vieler Menschen verbessern würde. Trotzdem ist Armut in der Welt nicht nur von fehlenden Gesundheitsverpflegungsmöglichkeiten abhängig. Einige argumentieren, dass globale Armut teilweise vom Bevölkerungswachstum hervorgerufen wird, welches durch die verbesserte Gesundheitsversorgung verursacht wird. Falls das wahr ist, dann würden noch weiter entwickelte Technologien, die auf den Markt gebracht werden, dazu beitragen, dass ein Mangel an lebenswichtigen Ressourcen und mehr Armut entsteht. Trotz alledem ist es auch möglich, dass Telegesundheit dazu beiträgt, dass Familienplanungsangebote und Verhütungsmittel wie Kondom und Pille weitere Verbreitung finden und und somit die Geburtsrate senken.
Alles in allem sind Telemedizin und Telegesundheit vielversprechend und werden unbezahlbare Verbündete im Kampf gegen weltweite Armut sein. Aber alleine ist Telegesundheit nicht ausreichend, um endgültig mit der weltweiten Armut abzuschließen.