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Regenfässer – Was der Einzelne für die Umwelt tun kann


Autor: Charalabos Tsilimekis | verfasst am 2011-01-21 | 43 mal gelesen

Es hat nichts damit zu tun, ob man es nun mag oder nicht, ob man daran glaubt oder nicht, es ist vielmehr einfach eine Notwendigkeit, sich stärker mit der Natur auseinander zu setzen. Zwar hat der Mensch schon immer gerne genommen, ohne auf die unmittelbaren Folgen zu achten, doch seit der Industrialisierung sind die Folgen manchmal so komplex, aber auch groß, dass ein Umdenken stattfinden muss. Die Industrieländer und ihre Bewohner haben viele Jahre gönnerhaft gelebt, doch irgendwann bringt ein Tropfen das Fass zum Überlaufen. Oder anders ausgedrückt: irgendwann bricht der Krug, wenn man immer wieder zum Brunnen geht. Allerdings heißt das keinesfalls, dass jeder Mensch jetzt zum Aktivisten werden muss. Ganz im Gegenteil: es geht weniger darum, etwas besonderes zu tun, als darum, manche Dinge zu unterlassen. Statt irgendwelcher neuen Dinge, geht es darum, zu den alten Dingen Alternativen zu finden. Das fängt im kleinsten Haushalt an und endet bei der größten Fabrik des Landes. Niemand kann sich dieser Verantwortung entziehen.

Umwelt im eigenen Haushalt

Der eigene Haushalt bietet sehr viele Möglichkeiten, mit denen man wieder zu einem geregelten Bewusstsein für die Umwelt gelangen kann. Es fängt beim Strom an. Denn hier geht es darum, dass der Stromverbrauch reduziert wird. Nicht aber durch Zwang, denn oft läuft Strom, ohne das er gebraucht wird. Einen Kochtopfdeckel zu benutzen, kann sehr viel Strom einsparen. Ebenso muss der Kühlschrank nicht auf höchster Stufe stehen und Energiesparlampen können genauso warm leuchten, wie es Glühbirnen bis dato getan haben. Doch auch Wasser ist ein wichtiges Thema. Man sollte nicht zu viel Wasser laufen lassen, lieber mehr Duschen als Baden und draußen vor dem Haus können Regenfässer aufgestellt werden. Wer einen eigenen Garten hat, der wäre dämlich, wenn er keine Regenfässer benutzt, um Wasser im Vorrat zu haben. Das Wasser eine gefüllten Regentonne würde im Verhältnis viel Geld kosten, wenn es extra aus der Leitung kommen müsste. Es sind wenige Maßnahmen, die kaum einschneidet im Leben sind, dafür aber den Raub an der Natur stoppen. Es geht nicht um vertane Ideologie, sondern um das Einhalten der eigenen Verantwortung.