Autor: Charalabos Tsilimekis | verfasst am 2011-01-21 | 49 mal gelesen
Wenn man sich Wasserkocher, Mixer und Toaster anschaut, dann bekommt man schnell das Gefühl, als wäre Kochen vor einhundert Jahren wirklich alles nur reine Handarbeit mit Messer und Kochlöffel gewesen. Doch dem ist nicht so. Schon immer war die Küche ein Ort der Technik. Selbstverständlich nicht immer Elektronik, doch Geräte und Werkzeuge gab es bereits in der Antike. Vor allem gab es sehr viel Mechanik. Diese war meist mit einer Kurbel verbunden, so zum Beispiel ein Rührgerät, dass dem elektrische sehr ähnelt, nur eben per Hand betrieben wurde. Doch vor allem heute ist die Elektronik kaum noch aus der Küche wegzudenken, doch sie teilt sich den Platz mit vielen Helfern, die schon sehr selbstverständlich geworden sind. Toaster und Wasserkocher sind offensichtlich, der Kühlschrank hingegen eher nicht. Dabei ist der Kühlschrank auch erst eine relativ kurze Zeit unter Menschen zu finden. Eine Revolution in der Küche, die damit stets auf viel mehr Zutaten zurückgreifen kann.
Mörser aus Marmor
Die großen technischen Geräten sind heute Kühlschrank, Herd und Backofen. Vor allem beim Herd gibt es erhebliche Unterschiede. Während das Kochen auf Gasflamme noch etwas Urtümliches an sich hat, geht es mit dem Elektroherd weitaus moderner zu. Für beinahe jeden Griff in der Küche gibt es mittlerweile Hilfen. Der Toaster, Sandwichmaker, Donutmaker oder eben der Mixer. Manches davon ist praktisch, anderes nicht besonders notwendig. Wer Teig für Nudeln mal mit der Hand gerollt hat, wird aber die Vorzüge einer Teigmaschine zu schätzen wissen. Weniger groß, deshalb aber nicht weniger wichtig, sind zum einen die Werkzeuge wie Kochlöffel und Messer, aber auch ein Mörser aus Marmor. Eine Küchenhilfe, die Menschen schon seit vielen Tausenden von Jahren benutzen. Ob Kräuter, Gewürze oder Samen – der Mörser erledigt schnell und einfach die Arbeit, auch ganz ohne Elektronik. Am Ende zeichnet sich eine moderne Küche also durch den Binnenweg von Zweckmäßigkeit und Bequemlichkeit aus. Obwohl die Elektronik fester Bestandteil geworden ist, braucht es nicht immer den Funken aus der Dose. Spätestens beim nächsten Stromausfall wird das ersichtlich.