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Sicherheitsverständnis für Kinder


Autor: Charalabos Tsilimekis | verfasst am 2011-01-21 | 22 mal gelesen

Immer wieder fällt im Zusammenhang mit Kindern der Begriff der Sicherheit. Eltern wollen natürlich höchstmögliche Sicherheit für Kinder und auch, dass diese ein bewusstes Gefühl für Risiken und Gefahren bekommen. Doch in den seltensten Fällen gelingt es wirklich, ein absolut gesundes Verständnis für Risiken zu vermitteln. Das liegt meist daran, dass auch den Eltern dieses Verständnis fehlt, was aber in der Moderne schon fast normal ist. Um Gefahren abschätzen zu können, muss man sich der Faktenlage bewusst sein. Wer am Abgrund einer Schlucht steht, für den ist es leicht zu beurteilen, ob er weiter gehen sollte oder nicht. Jemand mit Augenbinde hat hier schon mehr zu grübeln. Doch eine Augenbinde im Leben kann auch dazu führen, dass man Gefahren dort sieht, wo keine sind. Es ist immer das Unbekannte, was Menschen am meisten fürchten. So zum Beispiel auch bei Spinnen. Diese kommen dem Menschen vor allem auch deshalb so ekelig vor, weil sie anatomisch sehr verschieden zum Menschen sind. Acht Beine – das scheint nicht normal für das Verständnis zu sein. Um Risiken genau einschätzen zu können, gilt es also auch ein Bewusstsein für Einschätzungen zu entwickeln.

Fahrradhelme für Kinder

Ein solches Bewusstsein ist in der Moderne deshalb schwer, weil man viele Informationen nur mit halben Wissen verarbeiten kann. Zum Beispiel Terrorismus, die wenigsten Menschen haben hier einen vollen Überblick. Doch wie bringt man Kindern bei, auch mit solchen Situationen umgehen zu können? Grundsätzlich sei festzuhalten, dass Kinder ihre eigenen Fehler machen müssen. Nur wer beim Fahrradfahren hinfällt, wird sich noch mehr anstrengen, damit das nicht mehr passiert. Doch Eltern sollten in mancher Hinsicht auch kompromisslos sein. Zum Beispiel beim Fahrradfahren. Fahrradhelme für Kinder sollten selbstverständlich sein und im besten Fall sollte es auch von den Eltern vorgelebt werden. Mit der Zeit können Kinder – immer in Reichweite elterlicher Sicherheit – eigene Fehler machen und bekommen so ein Gefühl dafür, was gefährlich sein könnte und was nicht. Es gilt den Mittelweg zu finden zwischen zu viel Sicherheit und totaler Vernachlässigung.