Autor: Charalabos Tsilimekis | verfasst am 2011-01-21 | 64 mal gelesen
Das Musik die menschliche Seele berührt – was das auch immer sein mag – dafür braucht man kein Wissenschaftler zu sein, um das herauszufinden. Jeder hat irgendeinen Musikgeschmack, ob es nun Rock oder Metal ist, vielleicht auch Schlager oder doch Klassik – es gibt Töne und Harmonie, die den Menschen einfach berühren. Dazu zählt natürlich auch der Gesang, der ebenso facettenreich sein kann und auch auf geistiger Ebene berührt. Nun ist Musik hören die eine Seite, selber musikalisch tätig zu werden die andere. Und tatsächlich sind viele Menschen öfter musikalisch tätig, als sie vermuten würden. Zwar spielt nicht jeder Geige, doch irgendwann hat jeder schon einmal auf dem Tisch im Takt geklopft oder vor sich hin gesungen. Gerade letzteres ist keine Seltenheit. Es gibt dazwischen die Stufe, die aktiv ist, bei der man absichtlich Musik schreibt, spielt oder arrangiert. Dabei ist es kein Zufall, dass gute Schüler und Schülerin häufig auch Kinder sind, die auch Musik machen. Die einen spielen Klavier, andere Gitarre, wieder andere Geige. Nun ist nicht jeder, der Musik macht, gleichzeitig ein Genie in der Schule, doch die Basis sieht ganz anders aus, als bei vermeintlich unmusikalischen Kinder. Das Geheimnis liegt in der Musik selber und wie sie im Kontext genutzt wird.
Musik ist Gehirnakrobatik
Nimmt man die Fähigkeit des Notenlesens, dann ist es, als würde das Kind eine ganz neue Sprache können und zwar eine recht komplizierte, da sie nur aus unscheinbaren Zeichen besteht. Wenn ein Kind jetzt vom Blatt Noten spielt, dann muss es gleichzeitig ablesen und auch spielen. Eine große geistige, wie auch motorische Fähigkeit, die dafür sorgt, dass das Gehirn auf Hochtouren läuft. Wenn man jetzt noch den Aspekt hinzunimmt, dass eventuell mit anderen Menschen musiziert wird, dann kommt noch eine weitere Schwierigkeit dazu, dass ein gemeinsamer Takt gehalten werden muss und man auch noch auf die anderen Instrumente hören muss, aber auch die soziale Komponente, die dafür sorgt, dass man überhaupt gemeinsam musiziert. Insgesamt werden mit der Musik also zahlreiche Fähigkeiten, vor allem im Gehirn trainiert. Die Folge ist: Lernen fällt viel leichter. Wer ein Notenblatt lesen kann oder es gar auswendig gelernt hat, der hat schließlich auch kaum Probleme, ein paar Vokabeln zu pauken. Daher kann es wirklich wichtig sein, früh genug mit Musik zu beginnen. Musikspielzeug für Kinder und Babys kann die Lust daran wecken, denn wichtig ist, niemals Druck auszuüben. Wenn das musizieren mit dem Musikspielzeug gefällt, werden die Kinder schon von ganz alleine nach mehr verlangen.