Autor: Charalabos Tsilimekis | verfasst am 2011-01-21 | 46 mal gelesen
Die moderne Technik erleichtert in vielen Fällen das tägliche Leben. Auf der anderen Seite sorgt sie auch für viele Probleme. Manchmal stellen sich damit aber auch einfach nur neue Fragen, die es zu beantworten gilt. Sinnvolles Kinderspielzeug ist eine berechtigte Frage von Eltern, die ihren Kindern natürlich nichts Schädliches vor die Nase setzen wollen. In heutiger Zeit ist die Frage so aktuell, weil elektronische Spielzeuge immer mehr Überhand nehmen. Nicht aber einfach nur Spielsachen, in denen Elektronik eingebaut ist, damit sie Geräusche machen oder leuchten, sondern reine Elektrogeräte wie kleine PCs und Lerncomputer, oder sogar Handheld Konsolen. Zudem kommt irgendwann auch das Handy, welches ebenfalls genügend Raum zum Spielen offen lässt. Nun haben Eltern die Aufgabe zu entscheiden, welche Spielzeuge das Kind haben darf und welche nicht. Wenn man aber über die Frage diskutiert, dann hilft der Holzhammer nur wenig, denn man darf eine sich veränderte Welt nicht einfach leugnen. Es ist verständlich wenn man Holzspielzeug der Elektronik vorzieht, doch verteufeln ist eine Ebene zu weit und kann dem Kind schaden. Es geht nämlich auch in die andere Richtung: wenn ein Kind weltfremd aufwächst, können langfristige Probleme – vor allem sozialer Natur – auftreten.
Kinderbagger, Holz und Elektronik
Ein Kinderbagger beispielsweise kann dem Kind nicht nur viel Spaß machen, sondern dabei helfen, die eigenen motorischen und geistigen Fähigkeiten zu trainieren. Die Koordination zweier Greifarme beim Kinderbagger ist gar nicht so einfach zu meistern und kann eine gesunde Herausforderung für Kinder darstellen. Und genau darum geht es auch: in erster Linie soll Spielen natürlich Spaß machen, doch gerade zu viel Fernsehen oder Videospiele kann dafür sorgen, dass gewöhnliche Fähigkeiten nicht trainiert werden. Hier gilt es ein gesundes Maß zu finden, denn ebenso wäre es verkehrt, wenn ein Kind vollkommen ohne Technik aufwächst, die so alltäglich und welt bestimmend geworden ist. Die freie Natur sollte aber immer den größten Teil ausmachen, ebenso unelektronische Spielsachen. Gegen eine Stunde Fernsehen oder Videospiele ist in diesem Fall dann nichts auszusetzen.