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Immobilienfinanzierung - Möglichkeiten und Wege


Autor: Oliver Sinz | verfasst am 2006-12-05 | 254 mal gelesen

Kaum an Beliebtheit eingebüsst hat auch in heutiger Zeit der Wunsch nach einem eigenen Heim. Die Möglichkeit der Selbstverwirklichung, eine Absicherung für spätere Lebensabschnitte oder der Wegfall des monatlichen Mietzinses sind in diesem Zusammenhang nur einige stichhaltige Beweggründe.
Wenn man den einschlägigen Statistiken Glauben schenken darf, haben zwei von drei Bundesbürgern den Wunsch nach den „eigenen vier Wänden“.

Wer sich dafür interessiert, eine eigene Immobilie zu erwerben und das dafür notwendige Kapital nicht oder nicht vollständig aus eigenen Mitteln bestreiten kann, dem stehen im Zeitalter des Internet zahlreiche Varianten der Immobilienfinanzierung offen.

Nach dem zuletzt zu beobachtenden Online Kredite Boom buhlen nun auch in Sachen Immobilienfinanzierung immer mehr Anbieter im Internet um die Gunst des Kunden. Die Palette der angebotenen Möglichkeiten reicht dabei von konservativen Angeboten wie Bausparverträgen oder Annuitätendarlehen über Kredit-Lebensversicherungs-Kombinationen bis hin zu innovativen Ansätzen wie beispielsweise Fremdwährungskrediten.

Oft und gerne an erster Stelle genannt im Zusammenhang mit Immobilienfinanzierungen wird das Annuitätendarlehen. Diese Darlehensvariante zeichnet sich dadurch aus, dass der Darlehensnehmer gleich bleibende Kreditraten zu zahlen hat. Diese Kreditraten – oder auch Annuitäten – setzen sich aus Zins und Tilgung zusammen und sind – wie angemerkt – während der gesamten Vertragslaufzeit konstant. Im Laufe der Zeit steigt beim Annuitätendarlehen der Tilgungsanteil, während der Zinsanteil im gleichen Maße abnimmt.

Ebenfalls eine wichtige Rolle spielt das sog. Tilgungsaussetzungsdarlehen. Hierbei handelt es sich um eine spezielle Kombination aus Lebensversicherung und Darlehensvertrag. Der Kunde schließt eine Kapital bildende Lebensversicherung ab, mit welcher das aufgenommene Darlehen am Ende der Kreditlaufzeit bzw. nach Ansammlung eines ausreichenden Kapitalstocks getilgt wird.

In letzter Zeit auch im Bereich Immobiliendarlehen an Bedeutung gewinnen Fremdwährungskredite. Bei dieser Finanzierungsvariante wird ein Darlehen in einer ausländischen Währung – oftmals in Schweizer Franken oder japanischen Yen – aufgenommen. Neben dem Wechselkursrisiko sei in diesem  Zusammenhang erwähnt, dass Fremdwährungsdarlehen in aller Regel nur bei sehr guter Bonität zu bekommen sind. Eine Immobilienfinanzierung über Fremdwährungskredite wird übrigens meist in Kombination mit einem Annuitätendarlehen realisiert.