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Dachbeschichtung


Autor: Patrick Beck | verfasst am 2006-12-05 | 527 mal gelesen

Um das Für und Wider von Dachbeschichtungen wird immer wieder gestritten. Kritische Stimmen halten diese Methode der Dachsanierung für kaum mehr als Kosmetik und streiten ihr jeden funktionalen Wert gegenüber einer Neudeckung oder Umdeckung des Daches ab. Nicht immer scheint da der Wille zur Objektivität zu greifen: Dachbeschichtungen können die Lebensdauer eines Daches durchaus um viele Jahre verlängern und ihm neuen Schutz verleihen.

Der Streitpunkt
Unbestritten ist, dass Dachbeschichtungen dem Dach von Gebäuden neuen Glanz geben; die Beschichtungsfarben sind in vielen RAL-Farbtönen erhältlich. Strittig ist jedoch die Funktionalität der Dachbeschichtung. Allerdings zu Unrecht: Nicht umsonst geben Unternehmen, die Dachbeschichtungen ausführen, langjährige Garantie auf ihre Arbeit und die verwendeten Materialien. Moderne Beschichtungsfarbe dichtet das Hausdach gut ab, ohne sich wie ein undurchdringbares Tuch aufs Dach zu legen. Vom Inneren des Hauses kann weiterhin Wasserdampf nach Außen dringen, was vor Durchfeuchtung des Gebäudes schützt.

Die meisten Beschichtungsfarben besitzen heutzutage darüber hinaus noch andere sehr positive Eigenschaften: Sie schützen exzellent vor Umwelt- und Wettereinflüssen und sind hochelastisch, sodass auch frostige Tage ihnen nicht schaden, sich keine Risse bilden. Und sie sind meist auch besser als die vorhandene Beschichtung neuer Ziegel und Dachsteine, was selbst bei relativ neuen Dächern verbesserten Schutz bringt.

Insofern taugen Dachbeschichtungen sehr gut als Alternative zu Sanierungen, bei denen das Dach neu gedeckt wird, und sie sind weitaus preiswerter: Die Kosten sind oft um mehr als die Hälfte geringer als bei der Neueindeckung des Daches. Dachbeschichtungen taugen für Dächer mit Dachsteinen oder Dachziegeln ebenso wie für Metalldächer, etwa Blechdächer; nicht zu empfehlen sind sie nur dann, wenn die Substanz des Daches stark beschädigt ist.

Der Ablauf einer Dachbeschichtung

  • Vor der Dachbeschichtung wird das Dach gereinigt. Algen, Flechten und Moos werden mit Hochdruckreinigern entfernt. Auch der Ersatz einiger kaputter Dachziegel oder -steine gehört zumeist zum Leistungsumfang.

 

  • Dann wird eine Grundierung aufgetragen. Dazu kann beispielsweise die später verwendete Dachbeschichtung, verdünnt mit Wasser verwendet werden. Falls es der Auftraggeber wünscht, können auch Grundierungen mit Fungiziden  zum Einsatz kommen. Sie verhindern auf längere Sicht, dass Moos auf dem Dach nachwachsen kann.
  • Als dritter Schritt wird die Beschichtungsfarbe aufgetragen. Dies geschieht meist im Airless-Verfahren. Dabei wird kaum Farbe verschwendet, weil sie sehr zielgenau und sorgfältig auf das Dach gespritzt wird: Das spart Kosten. Oftmals verläuft die eigentliche Beschichtung in zwei Arbeitsgängen. Bei Ortgängen, also den seitlichen Rändern und bei untersten Bereichen des Daches wird die Beschichtungsfarbe häufig mit dem Pinsel verteilt, um die Fassade zu schonen und nicht durch Farbe zu verunreinigen.

 

Eine sorgfältige und durch kompetente Dienstleister durchgeführte Dachbeschichtung verlängert die Lebensdauer eines Daches um viele Jahre.

 

Kontakt zum Autor des Berichts

Patrick Beck
Management Dachrenovierungen.de

Telefon: +49 (05673) 925 735
Telefax: +49 (05673) 925 814