Autor: Steven Chiller | verfasst am 2010-11-04 | 110 mal gelesen
Silvester beginnt in Japan mit „Bonenkai“. Diese Feierlichkeit findet kur vor dem eigentlichen Fest statt. Man nennt es die „Feier zum Vergessen des Jahres“, eine Festlichkeit, die man nicht nur mit der eigenen Verwandtschaft, sondern auch mit Arbeitskollegen begeht. Wer seine Asien Reisen in diese Zeit legt, könnte durchaus eingeladen werden. Das eigentliche Neujahrsfest ist den Japanern wichtig, wie man während der Studienreise Japan feststellen wird. Man nennt es Oomisoka. Das große Fest wirft seine Schatten weit voraus. Etliche Wochen vorher müssen Häuser und Straßen festlich geschmückt werden. Während der Asien Reisen ist das unübersehbar. Der Schmuck besteht aus verschiedenen Blüten, vor allem aber aus denen des Pflaumenbaums. Durch den gründlichen und wichtigen Hausputz, schafft man nicht nur Platz für die Feste, sondern kehrt auch böse Geister aus dem Haus.
In der Nacht des 31. Dezember hört man während der Studienreise Japan die Joja no kane. 108 Mal klingen die Glocken bis über Mitternacht hinaus. 108 Leidenschaften können den Menschen nach dem Glauben der Buddhisten belasten. Und diese Leidenschaften sollen verabschiedet werden, so dass jeder frei und ohne Last in das neue Jahr gibt. In vielen Ländern ist das ein wichtiger Punkt zum Jahresende. Im Buddhismus geht man davon aus aus, dass jeder der Sinne drei verschiedene Empfindungen hat. So kommt man auf 18 Leidenschaften. Dazu kommen auf jeden Sinn weitere drei Gefühle, auch die Zeiten rechnet man dazu, nämlich die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft. Zusammen gerechnet kommt man auf 108 Leidenschaften. Es gibt verschiedene Berechnungen zu den Leidenschaften, mit denen man sich während der Asien Reisen befassen kann.
Oomisoka wird in Japan mit der Familie gefeiert. Deshalb wird man während der Studienreise Japan nicht allzu viel davon mitbekommen. Zu essen gibt es „toshi-koshi-soba, ein Nudelgericht, bestehend aus Udon, die aus Buchweizen hergestellt werden. Der erste Tag im neuen Jahr heißt Shin-nen. Auch dieser 1. Januar wird im Kreis der Familie gefeiert. Traditionsbewusste Familien gehen dann zu einem Tempel um zu beten und Geld zu spenden. Dabei geht es weniger darum, Bedürftigen Geld zukommen zu lassen. Die Geldspende soll Glück bringen. Während der Asien Reisen ist man auch als Ausländer in den Tempeln willkommen. In Japan werden am Neujahrstag die Kinder beschenkt. Meist handelt es sich um Geldgeschenke. Wer seine Studienreise Japan zu dieser Zeit unternimmt und Bekannte in Japan hat, sollte sich diesem Brauch anschließen.