Berufsmode – trendige Berufsbekleidung ist heute voll straßentauglich
Autor: Sigrid Wostbrock | verfasst am 2010-07-07 | 206 mal gelesen
Zwar kann niemand erwarten, dass der Arbeitgeber ihn oder sie mit Berufsbekleidung vom Designer ausstaffiert, interessant ist der Gedanke aber schon. Denn wie oft haben wir andere bedauert, die in unvorteilhaften und schlecht sitzenden Arbeitsuniformen stecken, Hauptsache die Firmenfarbe und das Logo stimmen.
Zum Glück gibt es heutzutage im modernen Fachhandel für Berufsbekleidung nicht mehr nur die Standarduniformen und Klassiker der Berufsmode, sondern eine reichhaltige Auswahl an verschiedenen Modellen für die unterschiedlichen Branchen.
Ein „Blaumann“ muss längst nicht mehr nur blau sein und ein Kellner kommt nicht automatisch und selbstverständlich im weißen, steifen Hemd daher. Schwarz setzt sich hier als Grundfarbe für Arbeitsbekleidung mehr und mehr durch, selbst in der gehobenen Gastronomie.
Einen modernen Kasack für die Krankenschwester gibt es mittlerweile auch in frischem türkisblau oder zartem lachs. Bei vielen Anbietern von Berufskleidung finden Sie eine große Auswahl derartiger Varianten. Moderne Arbeitskleidung ist längst nicht mehr nur ein rein funktionales Kleidungsstück, sondern vielfach ein farbiges, formschön geschnittenes Oberteil, für das man sich nicht schämen muss. Der alte Kittel hat endgültig ausgedient. Das macht das Tragen von Arbeitskleidung für viele Menschen heutzutage viel angenehmer und auch praktischer. Lässt sich das schlichte schwarze Kellnerhemd nämlich auch im Alltag tragen, z. B. problemlos mit einer Jeans oder passendem Rock kombinieren, ist das zeitraubende Umziehen vor und nach der Arbeit schon halb ad acta gelegt. Denn schwarz geht heutzutage immer und überall. Das kann man von weißen Hemden oder Blusen mittlerweile nicht mehr sagen. Selbst im Vorstellungsgespräch können Sie mit dieser Bekleidung in jungen und kreativen Branchen voll daneben liegen. Gerade weiße Hemden und Blusen haben ihre Universalfunktion und selbst ihr gehobenes Image längst verloren.
Im 19. Jahrhundert war das völlig anders: Damals galten sie und insbesondere der weiße Kragen am Herrenhemd als eine Auszeichnung für einen gehobenen Lebensstandard. Denn wer ein weißes Hemd als Berufskleidung tragen konnte oder durfte, der ging einer Beschäftigung nach, bei der er sich nicht schmutzig machte. Heute gelten weiße Hemden und Blusen auch im Job als konservative Arbeitskleidung und sind deshalb längst nicht für alle Betriebe einer Branche geeignet. Wie gut, dass der moderne Fachhandel für die unterschiedlichen Bedürfnisse und Ansprüche ein rechhaltiges Sortiment an Berufsbekleidung parat hält.